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Haus mieten in Hoi An

Haus mieten in Hoi An: How to und was du beachten musst

Wir leben nun seit Mitte September 2023 in Hoi An und als klar war, dass wir unser erstes Visum (Visum gilt immer für drei Monate) verlängern werden, war es an der Zeit, dass wir uns nach einer besseren Alternative zu unserem Airbnb umsehen. Aufgrund der guten Preise schwebte uns ein Haus vor. Hier in Hoi An gibt es sehr viele Langzeit-Unterkünfte zu mieten, doch es gibt einige Fallstricke und wir möchten dir helfen, diese zu umgehen. Hier kommen unsere Insights und Tipps für die Langzeitmiete von Häusern und Studios in Hoi An. 

1. Das Wichtigste zuerst

Regel Nummer eins: Miete niemals langzeit ohne die Immobilie angesehen und dich mit dem Besitzer bekannt gemacht zu haben. Auf Fotos werden die Objekte immer super schön dargestellt, alles ist wie neu. Und wenn du dann vor Ort einen Blick darauf wirfst, siehst du die ganzen Mängel: heruntergekommene, alte Möbel; schlechte Hygiene; Bäder in schlechtem Zustand; keine Ausstattung in der Küche; Schimmel, etc.. Schimmel ist hier ein großes Problem, das durch mangelnde Sorgfalt und Skills beim Bau der Häuser noch begünstigt wird. Hier gehen die Dinge schneller kaputt als du gucken kannst und funktionieren oft auch im Neuzustand nicht richtig. Vermieter können sehr nett oder sehr unfreundlich sein und wer möchte bei jemandem wohnen, der einem so gar nicht sympathisch ist? Vor allem unter erschwerten Bedingungen als digitaler Nomade im Ausland?

2. Wo nach einem Haus suchen?

Es gibt ein paar Facebook-Gruppen extra für die Vermietung von Unterkünften. Hier findest du sowohl Angebote für die klassischen Ferienwohnungen und Zimmer, als auch für Häuser und Wohnungen zur Langzeitmiete. Die Namen der Gruppen für Hoi An, in denen wir uns umgesehen haben, sind:

3. Wie funktionieren diese Gruppen?

Es gibt in Hoi An ein paar Makler, die hier alle Ferienhäuser betreuen. Du wirst immer wieder auf die üblichen Verdächtigen treffen. Das Gute ist, dass die Häuser hier immer gleich mit Preisangabe angeboten werden. In den entsprechenden Gruppen für Bali ist das nicht so, was total nervt. Du kannst natürlich auch selbst ein Inserat setzen. Wenn dir ein Haus zusagt, schreib den Makler an und du wirst ziemlich sicher eine Antwort bekommen. Es stehen auch immer Telefonnummern dabei. Auch die Besitzer selbst inserieren hier und du kannst direkt in Kontakt mit ihnen treten. Wir haben uns auch mehre Häuser ohne Makler angesehen. Unser Haus haben wir direkt von der Besitzerin, die Martin in einer Gruppe angeschrieben hat. 

4. Haus- und Wohnungsbesichtigung

Termine für eine Besichtigung der Häuser und Wohnungen bekommst du kurzfristig, manchmal sogar schon am selben Tag. Ein eigener Roller ist von Vorteil. Meist sind die Hausbesitzer auch vor Ort. Du siehst dir zusammen mit dem Makler das Haus an und entscheidest direkt vor Ort, ob du es möchtest oder nicht. Verhandeln über Preis und Ausstattung ist immer angeraten. Wenn du erst einmal die Auswahl an mehreren Objekten haben möchtest, kannst du auch sagen, dass sie dir das Haus x Tage frei halten sollen. Das war nie ein Problem. Mit einer Maklerin haben wir z. B. vier oder fünf Objekte an einem Tag angesehen. Manche auch nur zum Spaß um zu wissen, was es hier so gibt.

5. Checkliste: Das solltest du bei der Unterkunft / Haus beachten

Wenn dir deine körperliche und mentale Gesundheit, sowie Schlafqualität wichtig sind, solltest du unbedingt diese Checkliste für die Unterkünfte beachten: 

  • Baustellen in unmittelbarer Umgebung? Es gibt hier leider sehr viele und freie Grundstücke in der Nähe sind ein Risiko
  • Karaoke-Bar oder feierfreudige / laute Nachbarn nebenan oder in unmittelbarer Umgebung?
  • Kläffende Hunde in unmittelbarer Umgebung?
  • Feuchtigkeit und Schimmel an den Wänden im Haus?
  • Schimmel an den Armaturen im Bad?
  • Schlampig gereinigt?
  • Gibt es eine Couch „westliche Art” oder Sitzmöglichkeiten?
  • Objekt an einer größeren Straße? (Smog, Lärm)
  • Objekt in der Stadt? (Smog, Lärm)
  • Ist es hell und lichtdurchflutet, oder ein hier üblicher langer, dunkler Schlauch?
  • Steht das Haus frei?
  • Gibt es offene Teile in der Fassade? (Nicht zu empfehlen)
  • Wie sind die Matratzen? )Man schläft hier hart und viele Hausbesitzer beachten nicht, dass das für Westler ein Problem ist)
  • Küchenausstattung? Ist zumindest das Nötigste da? Einen Ofen wirst du hier kaum finden und ein richtiger Herd mit zwei Platten ist schon Luxus
  • Wie handhabt der Hausbesitzer die Abrechnung mit Strom und Warmwasser?
  • In welchen Räumen gibt es eine Klimaanlage? (Meistens nur im Schlafzimmer. Dann sollte es für die anderen Räume zumindest einen Ventilator geben)
  • Wie schnell und leistungsfähig ist das Internet?
  • Preis für das Objekt: Ist er im Vergleich gerechtfertigt?

Und selbst wenn du all diese Punkte beachtest, musst du immer auch Abstriche machen. Je nachdem natürlich, worauf du Wert legst. Uns sind Gesundheit und Hygiene sehr wichtig und daran hapert es hier leider oft. Aber wir hatten Glück und nun teile ich unsere persönliche Erfahrung mit dir.

6. How to: So haben wir unser Haus gefunden und gemietet

6. 1. Facebook Gruppen

Wir haben uns in den genannten Gruppen umgesehen und auch einige Häuser besichtigt. Unseres haben wir letztlich gefunden, weil Anh Dao, die Besitzerin, Martin auf seine Anzeige hin angeschrieben hat. Wir hatten drei Favoriten, die wir – inklusive Anh Dao – gebeten hatten, uns ihre Häuser ein paar Tage frei zu halten, bis wir uns alle gewünschten Objekte angesehen hatten. Wir haben uns nur in Cam Chau, Cam Tanh (wo wir jetzt wohnen) und An Bang umgesehen, da die Stadt aufgrund der schlechten Luftqualität, Umgebung und Lärm für uns nicht infrage kommt. Das ist quasi die ganze Gegend in den Reisfeldern bis bis zum Strand. 

6. 2. Der Funke ist sofort übergesprungen

In dieses Haus hier haben wir uns sofort verliebt. Wir sind in die größere Straße eingebogen, die zur Seitenstraße führt, in der das Haus sich befindet, und der Vibe hat uns gleich gefesselt. Dann standen wir vor dem Haus, das komplett neu war, was ein totaler Glücksfall ist, und der Bauch hatte die Entscheidung bereits getroffen. 

6. 3. Die Abwicklung der Vermietung

Anh Dao hat uns gefragt, ob wir mit notarieller Beglaubigung mieten möchten. Wir hatten Mimi, unseren Airbnb Host, gefragt, was sie empfiehlt und so haben wir die Variante Notar gewählt. Es gelten hier allerdings nur Verträge in Vietnamesisch, du solltest also wissen, was darin steht. Martin hat die KI daher einen vietnamesischen Standardvertrag aufsetzen lassen, der die Dinge enthält, die uns wichtig sind. Diesen haben wir Anh Dao gesendet, sie hat hinzugefügt, was ihr wichtig ist und das Dokument zum Notar gebracht. Wir hatten dort einen gemeinsamen Termin für die Unterschrift. Vor Ort stellte sich heraus, dass die Notarin ein paar Dinge nicht korrekt übernommen hatte (Übersetzung mit Google Lens) und so hat alles etwas länger gedauert. Letztlich mussten Martin und ich sowie Anh Dao und ihr Mann mehrere Dokumente unterzeichnen. Wir haben Kaution für einen Monat und die Miete für den ersten Monat im Voraus gezahlt. Auch das wurde notariell beglaubigt. Der Mietvertrag war für die 3,5 Monate ausgelegt, die Mitte März verstrichen sind. Seitdem leben wir hier ohne Vertrag auf Vertrauensbasis. 

6. 4. Besonderheiten unseres Hauses

Das Haus steht frei, was hier ebenfalls nicht der Regelfall ist. Normalerweise hast du an beiden Seiten gleich Wand an Wand das nächste Haus, was wegen potentieller Geräuschbelästigung nicht gut ist. Die Bausubstanz hier ist komplett hellhörig. Rechter Hand liegt eine Wiese, die wohl auch unbebaut blieben soll. Linker Hand mit Lücke dazwischen das Nachbarhaus. Gegenüber liegt eine Wiese. Wir haben eine Terasse mit großer Fensterfront, es ist also hell. An drei Seiten gibt es Grundstück mit ein bisschen Garten, den Anh Dao frisch angelegt hat. Ba Le Market ist fußläufig erreichbar.

Wir haben zwei Stockwerke und im ersten Stock noch zwei Balkone. Die Einrichtung ist natürlich auch komplett neu, wenn auch eher spärlich und kahl, doch das macht uns nichts, da wir nicht ewig bleiben und das Haus so sehr luftig und frei ist. Gemütliche Sitzmöglichkeiten wären schön. Diese sind hier nicht so üblich, die Vietnamesen sitzen auf unbequemen Holzbänken. Hier haben wir nur ein Kaffeetisch-Set mit zwei gepolsterten Rattansesseln, doch das geht für uns. Insgesamt haben wir zwei Schlafzimmer, ein Arbeitszimmer, ein Wohn- und Esszimmer, zwei Bäder, zwei Toiletten. Die Küche ist hier immer offen in den Wohnbereich integriert.

6. 5. Verhandeln war nötig

Es stand anfangs etwas auf der Kippe, ob wir das Haus bekommen, weil Anh Dao eigentlich für ein Jahr vermieten wollte und wir erst einmal ein Haus für 3,5 Monate brauchten und noch ein paar Anforderungen hatten. Doch warum auf die Taube auf dem Dach warten, anstatt den Spatz in der Hand zu nehmen? Das hat sie sich zum Glück wohl genauso gedacht. Ihr war es auch wichtig, genau wie uns anders herum, Mieter hier zu haben, bei denen sie ein gutes Gefühl hat. Mit ihr war es auch leicht zu verhandeln, denn es fehlten noch ein paar wichtige Dinge. Es stellt sich ja auch immer die Frage, wieviel man selbst noch investieren möchte, wenn man nicht weiß, wie lange man überhaupt bleibt. Also haben wir weitere Ausstattung angefordert. Schnelleres Internet hatte sie uns von selbst angeboten und sogar auch eine günstigere Miete, doch da wir noch einiges für uns verhandelt haben, haben wir es bei dem Preis von 11.000.000 VND / Monat (ca. 415€) belassen. 

6. 6. Monatliche Kosten für das Haus 

Zu der Miete kommen weitere Kosten für Müllentsorgung, Strom und Wasser hinzu. Die Rechnungen erhalten die Hausbesitzer direkt von der Stadt und Anh Dao leitet sie uns jeden Monat weiter.

Für den Müll zahlen wir 55.000 VND.

Wasser ist hier super billig, wir gehen damit allerdings auch nicht verschwenderisch um: um die 40.000 VND

Strom ist recht teuer und das gemeine in Vietnam ist, dass er umso teurer wird, je mehr du verbrauchst. Da kommt dann der Kommunismus durch. Schön wenig Energie verbrauchen, vor allem, wenn du nicht die finanziellen Möglichkeiten hast, was bei vielen Menschen hier der Fall ist. Hier kommen wir auf 450.000 – 650.000 VND pro Monat. Je nachdem, wie lange wir Warmwasser anstellen oder abends die Klimaanlage benutzen. Das hält sich bisher zum Glück in Grenzen, da es hier nachts gut abkühlt. 

Gesamtkosten bisher: ca. 11.500.000 VND – 11.700.000 VND / ca. 434€ – 441€.

6. 7. Abstriche und Reparaturen

Natürlich mussten wir auch ein paar Abstriche machen und hatten zwischenzeitlich bereits mit Reparaturen zu tun. Wie gesagt werden die Dinge hier nicht für die Ewigkeit gefertigt. Das größte Manko sind die Matratzen. Anh Dao hat hier leider die klassischen, harten, vietnamesischen Modelle genommen und an denen haben wir immer noch zu knabbern. Wir haben zwar Topper ausgehandelt, aber die helfen nicht so viel, da sie nicht zu einer größeren Investition bereit war. Die Frau in Hoi An, die hier direkt Topper fertigt, hat uns auch erzählt, dass viele Westler zu ihr kommen, weil die Matratzen eben nicht funktionieren. Es ist uns ein Rätsel, wie die Asiaten überhaupt so hart schlafen können. Viele, die noch in den ganz traditionellen alten Häusern leben, schlafen hier auf Bastmatten auf dem Boden. Betten sind sozusagen etwas für modernere Familien mit mehr finanziellen Mitteln. 

Die Klimaanlage im unteren Schlafzimmer ist so laut, dass man sie nachts gar nicht laufen lassen könnte wenn man müsste. 

6. 8. Wasserschaden

Ziemlich am Anfang, während der Regenzeit, ist bereits der erste Wasserschaden mit Schimmel im ersten Stock entstanden. Es stellte sich heraus, dass der Bauherr schlampig gearbeitet hatte und ein Leck in der Fassade war. Es wurde von außen in MacGyver-Manier repariert und macht seitdem keine Probleme mehr. Ebenfalls über die Regenzeit haben unsere „Lattenroste” angefangen zu schimmeln. Die selbst gezimmerten Holzgestelle wurden nicht lasiert, was bei der Witterung hier natürlich sprichwörtlich gefundenes Fressen für Schimmelpilze ist. Weil wir keine Lust auf Trubel im Haus hatten und unsere Betten so schnell wie möglich zurückhaben wollten, haben wir die Reparatur selbst erledigt. Anh Dao hat die Materialien bezahlt und wir haben die Lattenroste an zwei Tagen geschmirgelt und lasiert. Seitdem kein Schimmel mehr.

Die Wände der Häuser hier ziehen sofort Feuchtigkeit, weil sie nicht auf vernünftig abgedichteten Fundamenten gebaut werden. Das Wasser steigt richtig die Wände hoch, weshalb die Häuser hier immer von unten nach oben (und querbeet …) schimmeln. Auch unser Haus hat jetzt bereits gelbe Ränder im unteren Bereich. Und dann wird eben noch schlampig gebaut und es entstehen schnell Wasserschäden. Es könnte oft so einfach sein, wenn die Menschen ein bisschen mehr mit- und in die Zukunft denken würden. 

6. 9. Kleinere Reparaturen

Auch für den Wassertank musste bereits zwei Mal jemand zur Reparatur kommen, da das Problem beim ersten Mal nicht behoben wurde. Anh Daos Eltern leben zwei Häuser weiter, das Haus neben uns gehört ebenfalls der Familie und ist seit ca. vier Wochen vermietet. So schaut der Vater ab und zu nach dem Rechten und ölt z. B. regelmäßig unser Tor, da das auch von Anfang an rostet. Das Schloss an der Haustür ist ebenfalls fällig für eine Ölkur. Es hakelt schon immer. 

6. 10. Besuch vom „Government”: „Everyone has to comply”

Etwas seltsam für uns war, dass ziemlich am Anfang ein Mitarbeiter – wahrscheinlich der örtlichen Baubehörde – kommen musste, um zu überprüfen, ob das Haus auch dem Bauplan entspricht. Anh Dao schrieb uns „everyone has to comply”, was wörtlich bedeutet: Alle müssen sich fügen. Die Stadt gibt einen Termin vor und alle müssen sich danach richten. Kein Absagen, kein Verschieben. Kein Spielraum für den Bürger. Da war er wieder, der Kommunismus. So, wie sie den Besuch angekündigt hatte („Government“), dachten wir, dass ein paar uniformierte Männer kommen und durchs Haus marschieren. Stattdessen war es ein ganz normaler, freundlicher Typ, dem es eher unangenehm war, hier durchzugehen. 😂 Ich habe ihn bewusst noch ein bisschen gestresst, indem ich ihm auf Schritt und Tritt gefolgt bin, damit er schnell weider geht. 😉 Er hat sich dann nur grob umgesehen und war wieder weg. 

Naja, das sind dann so die Dinge, mit denen man hier zu tun hat. Wenigstens kümmert sich unsere Vermieterin. Hier machen andere sicher schlechtere Erfahrungen. 

7. Thema schlechte Erfahrungen: Hör auf dein Bauchgefühl

Während wir uns Häuser angesehen haben, hatten wir ein richtig schlechtes Erlebnis mit einer Hausbesitzerin. Es war so schade, da wir das Haus eigentlich richtig gut fanden und es eine sehr gute Ausstattung hatte, doch die positiven Seiten konnten die Negativfaktoren nicht aufwiegen.

Das Haus war noch von einem Pärchen bewohnt, die wir natürlich auch ein wenig über die Vermieterin, die nebenan wohnt, ausgefragt haben. Anhand der Reaktionen war bereits abzulesen, dass das Verhältnis schwierig ist. Sie haben natürlich versucht, das so gut es geht zu kaschieren, doch so gute Lügner waren sie nicht. Zudem wollten sie vor Ablauf des Vertrags ausziehen, was uns verdächtig vorkam. Wir haben dann auch die Vermieterin getroffen, die leider gar kein Englisch konnte und so musste Cherry, die Maklerin, übersetzen. Das kann tricky sein, wenn viel auf Vietnamesisch geredet und gelacht wird. Letzteres kommt hier übrigens öfter mal vor: Du kaufst was und die Vietnamesen reden untereinander und lachen und du weißt, es ist über dich. Ich werfe dann einfach ganz direkt ein, was denn hier so lustig ist und es ist sogleich Ruhe im Karton, doch angenehm und freundlich ist wirklich etwas anderes. So also auch bei der Vermieterin, wo ich dasselbe gefragt habe. Eine Antwort habe ich nicht bekommen.

Jedenfalls war die Vermieterin von Anfang an einfach nur unfreundlich und verbittert, zumal es noch darum ging, dass etwas im Haus repariert werden musste, das die aktuellen Mieter bereits mehrmals angemerkt hatten. Das passte ihr noch weniger und sie hat dann zusätzlich noch einen höheren Mietpreis angegeben, als die Maklerin uns zuvor gesagt hatte. Sprich, sie wollte uns übers Ohr hauen. Wir waren zuerst total begeistert vom Haus. Doch neben der Tatsache, dass es direkt an einem Coworking Space liegt, wo den ganzen Tag Roller anfahren und parken, es einen offenen Bereich in der Fassade hatte und die Besitzerin so eine Hexe ist, haben wir davon abgesehen. Auch das Feeling zu unserem jetzigen Haus war insgesamt einfach besser.

Danach kam uns noch zu Ohren, dass sie zusätzlich über uns gelästert hat, weil wir erst so begeistert vom Haus waren und es dann doch nicht wollten. Wir haben der Maklerin gesagt, weshalb und vielleicht hat sie es ja weitergegeben. Auch deshalb ist es wichtig, dass du dir vor Ort ein gutes Bild machst.  

Wir haben unser Haus hier innerhalb von einer Woche gefunden und neben Zypern, wo wir bei einem Freund gewohnt haben, ist es die beste Unterkunft seit unserem Start ins Leben als Perpetual Traveler. Viel Erfolg beim Suchen und schreib uns gern, wenn du Fragen hast!

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