Teil zwei der Serie „Wandern in Sutomore”, da es hier wirklich so viel entdecken gibt. Wir waren drei Monate dort und es wurde uns nicht langweilig, immer wieder neue Ecken und Wege zu entdecken oder auch die bekannten immer wieder zu genießen. Also wenn du einen reinen Wanderurlaub planst, kommst du in Sutomore auf jeden Fall auf deine Kosten. Mit dem Zug bist du auch schnell weiter im Inland, von wo aus du neues Terrain erkunden kannst. In diesem Reisebericht soll es um das rote Kliff in Sutomore und seine versteckten Strände gehen.
- 1. Rotes Kliff in Sutomore
- 2. Die beste Jahreszeit, um Montenegro / das rote Kliff zu genießen
- 3. Zwei Wege führen auf das rote Kliff
- 4. Ruine auf dem roten Kliff
- 5. Der geheime Tunnelstrand von Sutomore
- 6. Strand zwischen rotem Kliff und Kiefernwald
- 7. Naturpark an der Küste: Kiefernwald und weitere Strände
- 8. Lust auf Wandern in Sutomore?
1. Rotes Kliff in Sutomore
Sutomore erstreckt sich entlang eines 1,6 km langen Sandstrandes der in nördlicher Richtung an einer schroffen Klippe endet. Das rote Kliff ist quasi ein eigener kleiner Berg und kann erklommen werden. Die Klippe war eines unserer liebsten Wander- oder Spazierziele, da der Ausblick und die Natur einfach nur atemberaubend sind. Sie ist auch nicht so hoch, dass man nicht mal eben hinauf spazieren kann. Aber sie erstreckt sich über eine großzügige Länge, beherbergt tolle, wilde Natur, eine Ruine und bietet fantastische Ausblicke in Richtung Berge und Meer.




2. Die beste Jahreszeit, um Montenegro / das rote Kliff zu genießen
Die beste Reisezeit für Montenegro ist unserer Meinung nach der gesamte Zeitraum von Anfang März bis Anfang Juni, in dem wir in Sutomore gelebt haben. Die Temperaturen sind bereits angenehm warm, jedoch nicht zu heiß, so dass man gut wandern kann. Zuerst erlebst du den Frühling und die Wildpflanzen und Kräuter, von denen es in Montenegro nur so wimmelt, beginnen zu wachsen. Ließ Anjas Artikel Teil 1 Kräutersammeln in Montenegro und Teil 2 zum Kräutersammeln. Dann geht es langsam in den Sommer über, das Bild der Vegetation verändert sich alle paar Wochen und du siehst einfach alle Wildblumen und Kräuter, wenn sie grün sind und gedeihen. Ende Mai / Anfang Juni begann die Vegetation tatsächlich schon zu vertrocknen, obwohl es sehr großzügige und regelmäßige Regenfälle gab. Es sah dann schon aus, wie eine wilde Wiese im deutschen Spätsommer. Wir können uns daher vorstellen, dass es ab Mitte Juni bereits sehr trocken und karg wird, was uns wiederum nicht mehr zusagt.




3. Zwei Wege führen auf das rote Kliff
Du kannst das rote Kliff von zwei Seiten aus erklimmen. Wir haben immer vorne am Strand angefangen und sind den hinteren Weg wieder runter. Der vordere Weg befindet sich hinter einem Parkplatz, du wirst ihn finden. Hinten, am Fuß des roten Kliffs, liegt eine komplett offen gestaltete Schweinefarm und die Menschen dort leben sehr in ihrer eigenen Welt. 😉 Schau vorbei, wenn du dich an frei laufenden Schweinen und Ziegen vorbei traust. Die Wege dort sind öffentlich, es gibt keine Begrenzung und du wirst sie finden. Zumal sich auf der Klippe Pfade durch die Vegetation ziehen.




4. Ruine auf dem roten Kliff
Auf dem roten Kliff befindet sich eine Ruine, von der wir nicht wissen, was sie einmal war. Ist auch nicht so wichtig, finden wir. Es stehen nur noch ein paar Überreste, doch wir erinnern uns noch genau an den Moment, an dem wir zum ersten Mal einen Blick durch das Loch in der alten Mauer warfen. Es war, als ob wir durch den Kaninchenbau ins Wunderland blicken würden, weil innerhalb des Gemäuers eine ganz andere Vegetation herrschte als draußen. Das war im März. Wir sind durch das Loch in die kleine Anlage geklettert, du kannst allerdings auch einfach das Tor weiter vorne nehmen. Es führt ein kleiner Pfad dort hin. Auf der Burgmauer zum Meer hin kannst du sitzen und die Aussicht auf das Meer genießen.





5. Der geheime Tunnelstrand von Sutomore
Quer durch das rote Kliff, etwa mittig gelegen, führt ein Tunnel zum Meer. Durch diesen Tunnel fließt ein kleiner Bach, der am anderen Ende ins Meer mündet. An ebendiesem Ende befindet sich ein interessanter Felsstrand, der Tunnelstrand, an dem meist ein paar wenige Besucher zu finden waren. Pass auf, dass du dir beim Durchqueren des Tunnels nicht die Füße nass machst!







6. Strand zwischen rotem Kliff und Kiefernwald
Am nördlichsten Ende des roten Kliffs liegt der Plaža Milene Dravić, der ebenfalls nur sehr spärlich besucht war, wenn es uns mal beim Spazierengehen dorthin verschlagen hat. Der Strand ist eine Mischung aus Sand, Kies und großen Felsen, auf denen man sitzen kann. Es gibt auch natürliche Pools, die du bei ruhiger See nutzen kannst. Er liegt zwischen dem Kliff und einem Kiefernwald und auch hier mündet ein Fluss ins Meer. Zumindest während unserer Zeit in Sutomore.

7. Naturpark an der Küste: Kiefernwald und weitere Strände
Der Kiefernwald, der sich an den Plaža Milene Dravić anschließt ist ebenfalls ein schönes Spazier- und Wanderziel. Von hier aus hast du nochmal eine ganz neue Perspektive auf das rote Kliff und Sutomore und kannst zu weiteren kleinen Stränden laufen: Hier gibt es einen kleinen Strand, dieser hier heißt Little Maljevik Beach und dieser Maljevik beach. Wie gesagt: Während unserer Reisezeit war es überall herrlich menschenleer.


8. Lust auf Wandern in Sutomore?
Wenn dich diese Bilder nicht überzeugen, dann wissen wir auch nicht. 😅 Aber keine Sorge, wir haben noch jede Menge Wandertipps für dich parat.